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Fortschritte
27.01.2012

Ist es nicht seltsam dass die Indianer nicht mal ansatzweise technologische Fortschritte hatten?

Frage von XXL: Ist es nicht seltsam dass die Indianer nicht mal ansatzweise technologische Fortschritte hatten?
Zu der zeit als Kolumbus Amerika betrat gab es in Europa schon Fabriken , mit Dampfdruck laufende Maschinen , Schießpulver , Schusswaffen etc. wogegen die Indianer ein ziemlich “steinzeit-ähnliches” leben hatten.

Gibt es einen bestimmten Grund warum sie so zurückgeblieben sind?

Beste Antwort:

Answer by Ulk
Sie waren mit der Natur verbunden und lebten perfekt in ihr. Wozu dann noch verbessern wollen?!

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11 Kommentare zu “Ist es nicht seltsam dass die Indianer nicht mal ansatzweise technologische Fortschritte hatten?”

  1. Gosso schreibt:
    27.01.2012 um 03:06

    Ja, sie konnten ohnen diesen ganzen Müll leben und führten ein zufriedenes und glückliches Leben, bis zu dem Moment, wo Kolumbus kam!

  2. Fox Mulder schreibt:
    27.01.2012 um 03:53

    Daumen hoch für Ulk und Gosso! Man braucht keine Technologie, um LEBEN zu können…

  3. Hibbi schreibt:
    27.01.2012 um 04:16

    Die Indianer haben immer im Einklang mit der Natur gelebt und sich auf das Leben selber beschränkt, wodurch ein neumodischer Schnickschnack nicht in Frage kam! Sie dir doch an, wohin dieser Eifer des ‘Weißen Mannes’ geführt hat….Kriege, Umweltverschmutzung, Leid, etc….Wieviele Indianer können das von sich behaupten?

  4. jeyrsberry schreibt:
    27.01.2012 um 04:26

    ich schließe mich meinen vorrednern an und ausserdem waren sie nomaden und da hat man keine zeit irgendwelche fabriken zu bauen

  5. Dsidronentee schreibt:
    27.01.2012 um 04:58

    Dampfmaschinen bei Kolumbus? Bist du da ganz sicher?

  6. Jerry schreibt:
    27.01.2012 um 05:14

    Die südamerikanischen Hochkulturen wie Maya und Inka waren alles andere als rückschrittlich.
    Die logischste Erklärung für die Rückständigkeit der Indianer im nördlichen Teil des Doppelkontinents, von der ich gehört habe, liegt in der relativ einfachen Möglichkeit, sich in den Steppen am Leben zu halten, während die Gebirge und Dschungel im Süden weitaus höhere Anpassung und Ideenreichtum forderten.

    Die Behauptung, daß das mit Einklang mit der Natur oder irgendwelchen anderen sozialromantischen Träumereien der Neuzeit zu tun hat, möchte ich abstreiten. Diejenigen Indianerstämme, die die Möglichkeit dazu hatten, haben das Land nicht weniger sondern mehr ausgebeutet als die europäischen Siedler (und was Ausrottung von Tierarten, Umweltverschmutzung und Kriegsführung angeht, stehen sie auch nicht im geringsten zurück).

  7. Wolfgang schreibt:
    27.01.2012 um 06:09

    Du hast im Fach Geschichte entweder gefehlt oder geschlafen!!!!!!!

  8. stoiberneindanke schreibt:
    27.01.2012 um 06:12

    Mal abgesehen davon, dass die Fabriken etwas später gebaut wurden, die Vorläufer der Dampfmaschine nicht aus Mitteleuropa kam, die “klassische” Dampfmaschine nach Kolumbus erfunden wurde und das Schießpulver keine genuin mitteleuropäische Erfindung ist:

    Technischer Fortschritt entsteht zu einem gewissen Teil aus Notwendigkeit: Diese war bei den amerikanischen Ureinwohnern, wie auch bei einigen afrikanischen, weniger gegeben. Entsprechend erfolgten die Fortschritte langsamer als in Europa, fanden aber statt. Ähnliches (auch wenn der Vergleich hinken mag) findet sich im Wirtschaftsleben: Ohne Konkurrenz/ Notwendigkeit verbessert ein Unternehmen seine Produktivität langsamer.

    Gruß

  9. Thomas schreibt:
    27.01.2012 um 07:10

    Es gibt da einige Theorien (lief sogar auf Phoenix). Die Indianer hatten “genug” mit der Nahrungsbeschaffung zu tun (bei den meisten Stämmen war Ackerbau nicht bekannt oder verbreitet) und konnten sich dadurch nicht mit wissenschaftlichen Fragen auseinandersetzen.

  10. Big Block schreibt:
    27.01.2012 um 07:12

    Abgesehen davon, dass es 1492 als Kolumbus Amerika entdeckte die Dampfmaschiene nicht gab (sie wurde erst im 19 Jhd. entwickelt), musst du unterscheiden von welchen Indianern du sprichst, die Kulturen in Mittel- und Südamerika waren sehr hoch entwickelt, sie hatten eine sehr komplexe Sozialstruktur und waren z.B. auch in der Astronomie sehr weit entwickelt.
    In Nordamerika waren die Indianer noch nicht so weit entwickelt, vor allem technologisch, das liegt vor allem am fehelnden sozialen Entwicklungsdruck. Europa und Asien waren wesentlich dichter besiedelt, das führte zu Konflikten zwischen den Menschen, die sie durch technologische Überlegenheit zu gewinnen versuchten.
    In Mordamerika war die Bevölkerungsdichte niedriger, daher gab es weniger Konflikte zwischen den Stämmen und daher hatte man nicht den Druck bessere Waffen (damit auch überlegene Technologie) zu entwickeln.

  11. dominican19 schreibt:
    27.01.2012 um 07:41

    Sie sind verbundener zur Natur und respektieren sie und glauben nicht, dass sie die höchsten Lebewesen der Erde sind. Sie dachten nun mal nicht, dass ihnen die Welt gehört und das sie die Natur ausnutzen können.

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